Der beste Kaffee Ecuadors

In Zaruma wächst der beste Kaffee Ecuadors. Und das will etwas heißen, wo es in dem Anden-Staat einige fantastische Anbaugebiete zum Beispiel in Vilcabamba und Jipijapa an der Pazifikküste gibt.

Der 59jährige Kaffeebauer Jorge Galvez aus Zaruma
Die vielen Stollen unter der alten Goldgräberstadt bringen die Häuser in Gefahr, sagt Jorge Galvez

„Villa del Cerro de Oro de San Antonio de Zaruma“, Die Stadt San Antonio von Zaruma auf dem goldenen Hügel ist die Hauptstadt des Kantons und gehört zur Provinz El Oro. Das beständige milde Klima ist eine gute Voraussetzung für den Anbau von exzellentem Kaffee. Die Höhenlage auf rund 1.200 Metern macht die Bohne aus dem ehemaligen Bergbau-Städtchen so einzigartig, erklärt der 59jährige Jorge Galvez. Seine Familie lebt seit drei Generationen in Zaruma und ihn hat es 2013 aus der Hafenmetropole Guayaquil zurückgezogen in seine Geburtsstadt.

Das Gebiet von Zaruma wurde ursprünglich von den Cañari-Indianern bewohnt. Zwischen 1536 und 1539 erreichten die ersten spanischen Eroberer die Umgebung und schon bald begann die Ausbeutung der Bodenschätze. Die Geschichte Zarumas ist geprägt vom Bergbau. Die Goldmine El Sexmo ist eines der ältesten in Südamerika. Derzeit wird es von einem privaten Unternehmen für den Tourismus saniert. Nur wenige Minuten vom historischen Zentrum entfernt, kann man bis zu 500 Meter ins Erdinnere vordringen. Der Eintritt ist frei.

Aber es gab immer auch Landwirtschaft auf den fruchtbaren Böden des unebenen Terrains der Vizcaya-Kordillere, einem westlichen Ausläufer der Anden. Der Kanton selbst ein Naturparadies: Etwas außerhalb von Zaruma befinden sich die spektakulären Wasserfälle Chaca Capac, Churro Blanco und Huayaquichuma.

Die Bevölkerung hat je nach Konjunktur auch schon mal die Profession gewechselt, erklärt Jorge Galvez

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